hamburg.
vor einer woche waren wir ein paar tage in hamburg.
gesundheitliches erledigen.
hamburg ist anders als berlin.
als wir aus dem zug aussteigen, macht sich eine stimmung in uns breit,
die uns ein gefühl des "angekommen seins" gibt.
wir waren schon öfters in hamburg
und immer wieder stellen wir fest,
dass die hamburger freundlicher sind als die berliner.
bis auf eine ausnahme.
eine dame meinte nämlich,
dass ihr goldener stuhl, der einsam auf der Straße vor ihrem Laden stand
nicht für die Öffentlichkeit ist.
Als ich meinte, ob es denn wirklich ein Problem ist,
wenn ich mich darauf setze um zu stillen,
meinte sie das es sehr wohl ein Problem ist.
Schließlich gibts genug Bänke!
Die haben sich allerdings scheinbar alle aus dem Staub gemacht,
weit und breit war keine zu sehen.
Sonst wär ich ja nicht auf die Idee gekommen,
mich auf die einzig verfügbare Sitzmöglichkeit zu setzen.
Aber gut, dann setze ich mich eben auf den Boden.
Nein, wir fahren nicht nach Westerland
Pause
Am Elbstrand.
Der kleine Pirat sitzt das erste mal im Sand.
Er fand es sehr erstaunlich,
dass sich der Sand unter seinen Füßen bewegt.
Immer wieder nahm er seinen Fuß und steckte ihn in den Sand.
Sein Fuß verschwand darin und blitzschnell zog er ihn wieder raus.
Als er wieder zu sehen war, freute er sich und
steckte ihn wieder in den Sand.
Später machte er das gleiche mit der Hand.
Die Kostprobe schien auch sehr lecker gewesen zu sein!
Außerdem sind wir durch das Schanzenviertel gehuscht.
Haben leckere Kumpir gegessen.
Sind mit der Fähre gefahren.
Saßen im Planten un Bloomen.
Genossen in unserem Appartment den Abwaschservice und unsere sonnige Terasse.
Kochten Gnocchis mit Löwenzahnpesto
und schnupperten die andere Großstadtluft.
Die Besitzerin von dem kleinen Hotel, in dem wir wohnten,
erzählte uns,
dass ihr Sohn auch bei ihr im Bett geschlafen hat und
sie ihn getragen hat.
Sie versteht also vollkommen warum wir kein Babybett brauchen.
Da fühlt man sich doch gut aufgehoben!
Hier begegnen wir immer wieder mal Menschen mit schon erwachsenen Kinder, die zustimmenden lächeln wenn sie ein Stillkind und Tragekind sehen. Im den Gesprächen die sich daraus ergeben, erfahre ich oft das sie es nicht anders gemacht haben- meist aber ohne nachzudenken, ohne Studien, und oft mit einem schlechtem Gewissen- aber sie haben auf Ihren Instinkt gehört! Es tut so gut, diesen Menschen zuzuhören.
AntwortenLöschenLG aus Hamburg
Pilli
Ohja - das tut es!
AntwortenLöschenIn Berlin habe ich noch kein einziges solcher Gespräche mal eben mit Fremden geführt.
Wobei ich vieles auch aus dem Gefühl heraus mache. Mein Freund wollte unbedingt tragen, einfach so aus dem Gefühl heraus. Als wir das Tuch kauften, kannten wir noch nicht die Vorteile oder die Anhock-Spreißhaltung.
Mit dem Familienbett wars genauso. Als der kleine da war, wusste ich das er bei mir bleiben wird und dass ich ihn nicht weglegen werde. Zu dem Zeitpunkt wusste ich auch nicht, dass das Familienbett heißt :)
Manchmal ist es richtig komisch wenn man dem Namen begegnet, der das ausdrückt was man macht.
Aber umso schöner ist es, Leuten zu begegnen die das nicht niedermachen und zumindest akzeptieren. Noch schöner ist es, wenn man was positives dazu hört.
witzig, haarenau so erging es mir auch!!!
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